Die einfachen Grundregeln bei Backgammon

Ziel des Spiels ist simpel: Alle eigenen 15 Spielsteine einmal über das Spielfeld bewegen und anschließend als Erster vom Brett nehmen.

Jeder Spieler startet mit 15 Steinen in einer festgelegten Ausgangsposition. Gewürfelt wird mit zwei Würfeln. Die gewürfelten Zahlen geben an, wie viele Felder die Steine bewegt werden dürfen.

Die Spielsteine bewegen sich dabei immer nur in eine Richtung über das Brett. Landet ein Stein auf einem Feld, das bereits von zwei oder mehr gegnerischen Steinen besetzt ist, ist dieses Feld blockiert und darf nicht betreten werden.

Steht auf einem Feld jedoch nur ein einzelner gegnerischer Stein, kann dieser geschlagen werden. Der geschlagene Stein kommt auf die sogenannte Bar in der Mitte des Brettes und muss erst wieder ins Spiel gebracht werden, bevor weitere Züge gemacht werden dürfen.

Besonders spannend wird es durch die Kombination aus Glück und Strategie. Die Würfel entscheiden zwar, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Was man daraus macht, entscheidet jedoch der Spieler.

Sobald alle eigenen Steine im letzten Viertel des Brettes angekommen sind, beginnt das Auswürfeln. Nun dürfen die Steine nach und nach vom Brett genommen werden: bei einer gewürfelten 6 darf man einen Stein von der 6 nehmen. Sollte sich auf der Position 6 kein Spielstein mehr befinden, darf man von nächsten Feld, also der 5, einen Spielstein vom Spielfeld in sein Zuhause nehmen.

Gewonnen hat, wer als Erster alle 15 Steine aus dem Spiel gebracht hat.

Einfach genug für einen gemütlichen Abend. Komplex genug, um sich nach tausenden Partien immer noch über den nächsten Zug Gedanken zu machen.